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die grüne Gruppe

22 ForscherInnen und EntdeckerInnen werden 2023/24 von Michaela und Andrea betreut

Unsere Gruppennews:

Kindergartenstart in der grünen Gruppe

 

In diesem Jahr dürfen wir zwei neue Kinder bei uns begrüßen, sowie zum ersten Mal acht Schulanfänger! Dass sich da von Anfang an wieder so richtig viel tut, ist vermutlich nicht verwunderlich. So werden z.B. schon wieder die ersten Teppiche gewebt und zu kleinen Kissen und Kuscheltieren verarbeitet. Einige Kinder haben sogar bereits gelernt, wie man selbstständig Knoten bindet! Auch das (Namen-) Schreiben will bei einigen Kindern wieder geübt werden! Ansonsten wird natürlich bereits fleißig gebaut und konstruiert und auch die Wachstumsdokumentationen und ersten Lerngeschichten sind bereits in die Mappen der Kinder geflattert.


Große Aufregung gab es zudem, als sich unser „Albert“ bei uns verabschiedet hat, um zu seiner Oma am Waldrand zu ziehen. Sonnenklar, dass die Kinder ihn bereits ganz schön vermissen und ihm fleißig Briefe schreiben. Ein Brief ging auch an „Momo“, die Drachenmarionette, der uns vor 2 Jahren durch den Kindergartenalltag begleitet hat. Als er uns dann tatsächlich besuchen kam, staunten die Kinder nicht schlecht!
Selbstverständlich mussten wir auf Wunsch der Kinder auch Albert gleich einmal besuchen und haben so nun bereits unseren ersten Waldwandertag hinter uns.
Trotz allem fehlt uns jetzt natürlich eine Handpuppe in der Gruppe – und das geht ja mal gar nicht! Da habe ich schnurstracks entschieden, dass es doch super spannend wäre, wenn ein waschechtes Krokodil bei uns einziehen würde, immerhin hängen bereits einige davon als Geburtstagskalender quer durch die Gruppe. Und wenn man sich etwas ganz fest wünscht, geht es ja vielleicht in Erfüllung. Das lassen sich die Kinder nicht zweimal sagen und bereiten seither alles vor, was ein Krokodil so anlocken könnte: Gebastelte Fische, einen Schlafplatz, gesammelte Steine und Muscheln. Einige Kinder wollten sogar bereits selber Krokodile gestalten. Gesagt – getan: Schon hängen welche bei uns in der Garderobe.
Ein richtiges Krokodil lässt zwar noch auf sich warten, aber dafür haben wir durch ein Sachbuch schon ein wenig etwas über die gefährlichen Tiere erfahren und sind nun ganz gespannt, ob und wann endlich eines zu uns kommt.

Ein Igel zu Besuch

 

Bei einem Kindergartenkind zu Hause haben sich ganz besondere Gäste eingenistet: nämlich Igel! So eine Aufregung! Da hatte Andrea immer ordentlich viel zu erzählen und die Igel auch gleich einmal zu uns in den Kindergarten eingeladen. Etwas Besonderes bekommen wir natürlich immer gerne zu sehen und so bereiteten die Kinder sich auch gleich für den Besuch vor. Zusammen mit Anna betrachteten die Kinder im Morgenkreis Igelbücher und lernten dabei so allerhand. Was Igel fressen zum Beispiel, wo sie leben, wozu sie ihre Stacheln haben, … Auch am Malplatz warteten bereits Igel darauf, gebastelt zu werden. Da gab es viele fleißige Hände. Anna richtete mit den gesammelten Materialien sogar einen richtigen Igeltisch mit den Kindern her.
Und dann war es endlich so weit: Am Di., 26.09. kam ein Igel bei uns im Morgenkreis vorbei. Er war zwar etwas schüchtern, aber Andrea erklärte uns einiges und zeigte uns, wie man den Igel mit Katzenfutter füttern kann. Obendrein bekam er noch etwas von unserem Obstkorb und die Kinder konnten einen genauen Blick auf ihn werfen.

Danke an Andrea Graspointner, dass du dir Zeit für uns genommen hast und die Kinder aus erster Hand etwas Neues sehen und lernen konnten.

Ein Krokodil in der grünen Gruppe

 

Dass wir uns in unserer Gruppe ein Krokodil wünschen, haben bestimmt schon einige mitbekommen. Obwohl die Kinder alles schon so gut vorbereitet hatten, ließ sich vorerst aber erst einmal keines blicken. Jeden Tag kontrollierten die Kinder die leere Höhle und ließen sich dabei nicht entmutigen.

„Vielleichts kumts jo morgen.“

„Jo, morgen ganz bestimmt.“

Im Morgenkreis ganz fest Daumendrücken half bestimmt, auch wenn sich das ein oder andere furchtlose Kind ein sehr großes oder gefährliches Krokodil wünschte. Hilfe!


Irgendwann im Morgenkreis schaute plötzlich ein kleines Krokodil  unter dem Tisch hervor. Es hatte die Fische, Steine und Muscheln gerochen und war neugierig geworden. Da war die Aufregung riesengroß und die Kinder ganz schön aus dem Häuschen, vor allem, weil das Krokodil uns zuerst ganz schön erschreckt hatte.
Noch bevor es sich bei uns als „Gustav“ vorstellte, mussten wir feststellen, dass es sich dabei um ein ganz schön hungriges, freches und zum Teil auch unfreundliches Krokodil handelte, das zubiss, wo es nur konnte! Na, so hatten wir uns das aber nicht vorgestellt. Gustav entschied trotzdem kurzerhand und ohne lange zu fragen, bei uns einzuziehen. Das fanden die Kinder superklasse, auch wenn Gustav noch eine Menge lernen muss, wenn er hier im Kindergarten bleiben will! Wie gut, dass die Kinder solche Experten sind, wenn es um unsere Gruppenregeln geht.

Seither ist es auf jeden Fall nie langweilig bei uns, vor allem, weil wir Gustav dauernd etwas erklären und ihm helfen müssen: beim Fressen, Zähneputzen, freundlich sein, teilen, zuhören, zählen und und und. Wie gut, dass die Kinder so hilfsbereit sind!
Trotzdem kann es schon einmal vorkommen, dass Gustav den Kindern auch den ein oder anderen Quatsch beibringt. Mit unserem Begrüßungslied zum Beispiel war er nämlich gar nicht zufrieden und brachte den Kindern kurzerhand ein oberfreches Krokodil-Lied bei! Das finden die Kinder natürlich besonders lustig und konnten den Text im Nu auswendig. Einige Kinder trauen sich sogar, alleine vorzusingen, wenn sie dran sind! Echt toll!

Na, da sind wir richtig gespannt, was sich unser Krokodil sonst noch alles so einfallen lässt!

 

Eine Handpuppe wozu?

Unsere Krokodilpuppe begegnet den Kindern auf spielerischer und kindlicher Ebene. Sie kann vor Begeisterung übersprudeln, ängstlich, nachdenklich, wütend oder traurig sein. Sie kann ein Freund sein, aber auch einmal streiten. Mit ihr kann man Begrüßungslieder lernen, tanzen oder einfach mal Quatsch machen. Handpuppen dienen als Identifikationsmittel für die Kinder. Auch sie macht z.B. einmal Fehler oder kann etwas nicht auf Anhieb.
Übers Jahr lernt sie mit den Kindern mit oder vermittelt spielerisch neue Inhalte. Dabei werden die Kinder aktiv ins Puppengeschehen miteinbezogen, sodass das Lernen von z.B. Regeln nicht tadelnd oder erzwungen geschieht, sondern auf eine liebevolle, lustvolle und natürliche Art und Weise durch das Spiel.

Ein Krokodil feiert Geburtstag

 

Einmal erzählte uns Gustav, unser Kindergartenkrokodil, dass es bald Geburtstag hat und sich dafür viele, viele Geschenke wünscht: Zeichnungen für seine Höhle, einen neuen Kühlschrank, einen Lastwagen, einen Christbaum, ein Butterbrot und noch so einige weitere Dinge.
Das ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen und bereiteten in den Folgetagen mit viel Mühe so allerhand für Gustav vor! Und dann war es endlich soweit: Die Krokodil-Party konnte losgehen und die Kinder sich schon einmal alles genau ansehen, was heuer bei unserer Geburtstagsfeier so passiert.

Zunächst versammelten wir uns alle im Kreis und sagen Gustavs Lieblingsbegrüßungslied. Dann suchte er sich zwei Geburtstagsfreunde aus, die bei der Feier neben ihm sitzen durften. Heuer ist so einiges neu bei unserer Party, deswegen durfte Gustav auch gleich einmal in unsere vorbereitete Mitte kommen und wurde von uns allem mit einer waschechten Zauberdusche begrüßt! Die sieht nicht nur traumhaft schön aus, sondern klingt, kitzelt und riecht!

Danach kam der Wasserreifen zum Geburtstagssessel und wir bereiteten die Mitte fertig vor: blaue Chiffontücher, eine Schüssel voll Wasser und Flusssteine und Muscheln vom Nil. Wie gut, dass die beiden Geburtstagsfreunde so fleißige Helfer waren, denn so viel Arbeit war ein bisschen zu viel für Gustav alleine.

Als nächstes zählten wir, wie alt Gustav jetzt ist und entzündeten entsprechend viele Schwimmkerzen (die übrigens aussehen, wie kleine Krokodileier) in der Wasserschüssel. Auch das passende Zahlensymbol durfte nicht fehlen.

Danach war es Zeit für das Geburtstagslied! Natürlich will Gustav den Kindern immer irgendeinen Blödsinn lernen und so hat er heuer auch ein ganz besonders lustiges Lied für sie mitgebracht.

Nach dem Geburtstagslied durfte jedes Kind dem frechen Krokodil etwas wünschen und den Wunsch dabei in Seifenblasen hineinpusten, damit er auch in Erfüllung geht. Das sah richtig toll aus! Zusätzlich kommt noch ein Tuch oder ein Sonnenstrahl zur Mitte hinzu.

Abschließend durften natürlich die Dutzenden Geschenke, die sich Gustav gewünscht hatte, nicht fehlen. Und da hatten die Kinder wirklich so einiges mitgebracht! Kein Wunder, dass bei so vielen Zeichnungen und Loom-Bändern sich unser Krokodil so richtig freute. Die Kinder waren dabei außerordentlich bemüht und liebevoll!

Dann ging es auch schon ab zur Jause und am Ende hatte Gustav für die Kinder sogar ein Eis mitgebracht!

Besuch aus der BAfEP Vöcklabruck

 

Wir freuen uns sehr, denn an so einigen Montagen und in zwei durchgehenden Wochen im Dezember ist Praxiszeit für die 3. Klassen der BAfEP Vöcklabruck.
Das heißt, ab sofort kommt uns Sophie regelmäßig übers Jahr verteilt besuchen und begleitet die Kinder am Vormittag.
Die Kinder haben sie natürlich schon wie selbstverständlich bei uns aufgenommen und wir sind schon sehr gespannt, was sie in ihrer Ausbildung so alles mit den Kindern machen wird.

Schön, dass du da bist, liebe Sophie!

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In der Weihnachtsbäckerei

 

Am 27.11. hatten wir Besuch von Matheos Mama und eröffneten damit eine richtige Weihnachtsbäckerei.
Da der Advent, und damit die Weihnachtszeit, vor der Tür stand, waren die Kinder topmotiviert, um gemeinsam Kekse zu backen. Bei so vielen helfenden Händen war es natürlich kein Wunder, dass der Teig im Nu aufgebraucht war und es im ganzen Kindergarten so köstlich roch. Die Kekse ließen wir uns gleich im Anschluss zur Jause schmecken.

Vielen lieben Dank an dich, Lydia, dass du dir Zeit für die Kinder genommen und sie so liebevoll begleitet hast. Wir freuen uns immer, wenn jemand von euch Eltern bei uns vorbeischaut und zusammen mit den Kindern etwas unternimmt. Wir laden euch herzlich ein :)

Der kleine, schiefe Weihnachtsbaum - Unser Adventmorgenkreis

 

Am 1. Dezember staunten die Kinder nicht schlecht, als sie am Morgen in den Gruppenraum kamen: Das Fenster war offen, ein großer Weihnachtsbaum hing am Fenster, viele kleine Gaben standen auf der Fensterbank und es roch ganz besonders köstlich nach Zimt, Lebkuchen und Bratapfel.
Sonnenklar, dass wir das genauer untersuchen mussten. Schnell war ein Brief vom Christkind gefunden, der uns alles erklärte, sowie ein Bilderbuch für unseren Adventkreis.


Versammelt im Kreis betrachteten wir das Bilderbuch „Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte“ von Yuval Zommer. Die Geschichte erzählt von der kleinen und schiefen Fichte, die trotz ihres unüblichen Aussehens zu einem ganz besonderen Weihnachtsbaum wird. Dabei stehen Selbstakzeptanz, Freundschaft und Liebe im Vordergrund.

Nach der Geschichte pickten wir ein kleines gefaltetes Päckchen aus einem der Körbchen, das sich mithilfe von Wasser in einen Stern verwandelte. Dieser offenbarte uns, wer das Adventkind des Tages ist. Als Adventkind durfte man als allererstes die jeweiligen Kerzen des Adventkranzes anzünden und einen Briefumschlag vom großen Weihnachtsbaum am Fenster herunternehmen. In diesem befand sich ein Brief vom Christkind, ein Portfolioblatt zum Ausfüllen sowie ein kleines Säckchen, dass mit den Gaben vom Christkind befüllt wurde. Kiefernzapfen, Nelken, getrocknete Orangenscheiben, Zimtstangen und Sprühdüfte – jedes befüllte Säckchen der Kinder roch einfach wunderbar und durfte zusammen mit dem Brief natürlich mit nach Hause genommen werden.

Im Adventkreis gab es aber auch ansonsten immer viel zu tun und zu entdecken. Wir sangen Lieder, spielten weihnachtliche Spiele, lösten das ein oder andere Rätsel und lernten Gedichte vom Weihnachtsbaum, den niemand wollte und vom Nikolaus.

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Bei uns tut sich was! Neues aus dem Advent

 

Im Advent gab es nicht nur gemeinsam im Kreis viel zu tun, sondern auch während des Vormittages war so einiges los bei uns:

Sophie war ganze zwei Wochen bei uns und brachte jeden Tag etwas für die Kinder mit – sei es eine weihnachtliche Geschichte, ein Lied oder Malen zur Musik im Bewegungsraum.


Daneben war auch die Geschichte des kleinen, schiefen Weihnachtsbaumes äußerst beliebt bei den Kindern, weswegen wir nicht nur ein Gedicht lernten, sondern die Geschichte auch als Theater nachspielten. Das war vielleicht ein Spaß und die Kinder zeigten mal wieder ihr Schauspieltalent!

Besonders viel Arbeit investierten die Kinder dieses Jahr ins Weihnachtsgeschenk für zu Hause. Wir gestalteten nicht nur eine Schüttelkarte, sondern obendrauf einen ganzen Kalender.
Da pro Kind 12 Seiten und ein Deckblatt gestaltet wurden, starteten wir damit sogar bereits im September.
Vom Kordeldrehen, Zeichnen, Kleben, Bügelperlenbilder machen, Schneiden, Falten und Tupfen war wirklich alles mit dabei, damit unsere Kalender auch möglichst abwechslungsreich waren. Im Vordergrund stand dabei immer das Selbertun! Vor allem, wenn es ein Geschenk für Mama und /oder Papa ist, gestaltete es sich gleich noch viel besser! Andrea nahm sich dabei viel Zeit für jedes einzelne Kind und seine Ideen.

Kurz vor Weihnachten gab es dann auch noch Fotoshootings für den Kalender. Die Kinder standen bereitwillig Modell und verwandelten sich in Hasen und Christkindl. Da muss man schon erwähnen, wie gekonnt sich einige Kinder in Szene setzen konnten.  Besonders lustig war übrigens unser Urlaubsshooting, bei dem die Kinder in Badesachen durch die Puppenwohnung spaziert sind und den ein oder anderen Cocktail geschlürft haben.

Damit wünschen wir euch einen guten Start ins neue Jahr und hoffen, ihr hattet ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest.