die grüne Gruppe

17 Baumeister, Puppeneltern und Künstler werden von Michaela, Sabine und Andrea betreut

Unsere Gruppennews:

Kindergartenstart in der grünen Gruppe

 

Das Kindergartenjahr hat begonnen und alle „alten Hasen“ und neue Kinder sind bereits in die Gruppe gestartet. Es haben sich schon erste, neue Freundschaften gebildet und neue Spielmöglichkeiten gefunden. Inzwischen haben sich auch die meisten neuen Kinder gut in der Gruppe eingelebt. Da kann das Spielen, Lernen und Entdecken schon richtig losgehen!

Erste Teppiche wurden bereits gewebt, große und kleine Puzzles gebaut, viele Tischspiele gespielt, gebastelt und gemalt und natürlich gesungen und Gemeinschaftsspiele gespielt. In diesem Jahr hat sich außerdem herausgestellt, dass sich bereits sehr fleißige Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen und verantwortungsvolle Puppeneltern in der Gruppe finden.


Ein besonderes Highlight ist obendrein, dass wir ab diesem Jahr die Möglichkeit haben, einen kleinen Garten nur für unsere Gruppe zu nutzen. Dieser schließt direkt an unsere Notfalltüre an, ist somit für uns Erwachsene gut ersichtlich und ermöglicht den Kindern zu jeder Zeit Bewegung und Spiel an der frischen Luft.
Da sind wir schon gespannt mit welchen Themen und Interessen die Kinder in diesem Jahr auf uns warten und was sich bei uns so alles tun wird.

Ein Waschbär zieht bei uns ein

Wer hätte sich denken können, dass Waschbären so laut schnarchen?

Wir sicher nicht – deswegen hat es uns auch ordentlich erschreckt,

als plötzlich mitten im Morgenkreis ein so furchtbar lautes Schnarchen

zu hören war. Schnell fanden wir heraus, dass die Geräusche aus einem

Baumstamm kamen und dass dort tatsächlich ein waschechter

Waschbär drinnen schlief. Das war eine Aufregung!
Nachdem die Kinder es geschafft hatten, ihn aufzuwecken, stellte sich

„Krümel“ bei uns vor. Die Kinder klärten ihn schnell auf, dass er hier nicht

in einem Wald war, sondern im Kindergarten! Und weil es Krümel gleich auf

Anhieb so gut bei den Kindern gefiel, entschloss er sich ganz einfach, bei uns

in der Gruppe zu bleiben.

Die Kinder schlossen „Krümel“, den Waschbären, gleich ins Herz und so wurde die Handpuppe schnell Mittelpunkt unseres tagtäglichen Morgenkreises. So eine Handpuppe ist aber auch super lustig!

Vorranging, weil sie den Kindern auf einer spielerischen, kindlichen Ebene begegnet. Sie kann vor Begeisterung übersprudeln, ängstlich, nachdenklich, wütend oder traurig sein. Sie kann ein Freund sein, aber auch einmal streiten. Mit ihr kann man Begrüßungslieder lernen, tanzen oder einfach mal Quatsch machen.
Handpuppen dienen als Identifikationsmittel für die Kinder. Auch sie macht z.B. einmal Fehler oder kann etwas nicht auf Anhieb.

Übers Jahr lernt sie mit den Kindern mit oder vermittelt spielerisch neue Inhalte. So half uns Waschbär „Krümel“ beispielsweise schon das ein oder andere Mal beim Erlernen der Gruppenregeln, lernte mit den Kindern das richtige „Hand“-Vorhalten beim Niesen oder wie das Händewaschen und Zähneputzen richtig funktioniert. Dabei werden die Kinder aktiv ins Puppengeschehen miteinbezogen, sodass das Lernen von z.B. Regeln nicht tadelnd oder erzwungen geschieht, sondern auf eine liebevolle, lustvolle und natürliche Art und Weise durch das Spiel.

Da sind wir schon ganz neugierig, was wir alles gemeinsam mit Krümel Waschbär erleben!

Ein Waschbär feiert Geburtstag
- Ablauf unserer Geburtstagsfeier

Damit der Ablauf für unsere Geburtstagsfeier schon einmal ein bisschen geübt werden kann und die Kinder wissen, was bei den „richtigen“ Feiern so passiert, feierten wir am 25.09. Waschbär Krümels vierten Geburtstag.

Vor allem für neue Kinder und Kinder, die schon in den folgenden Wochen feiern, dient eine solche spielerische Übung als Sicherheit. Sonnenklar, dass das eine große Aufregung war! So wurde schon Tage im Voraus gezählt, wie lange man noch schlafen muss und eifrig Geschenke gebastelt.

Am Tag der Feier gab es sogar einige Kinder, die sich extra schick herausgeputzt hatten!


Mit so viel Feierlaune konnte es dann am Freitag endlich losgehen. Zunächst weckten wir Krümel aus seinem Honigtraum und bereiteten in der Mitte der Sitzecke einen Honigtopf, gefüllt mit gelben Tüchern, für ihn vor. Nachdem er sich dann zwei Geburtstagsfreunde ausgesucht hatte, durfte er mit diesen Kindern vor der Türe warten. In der Zwischenzeit bereiteten wir den Geburtstagssessel für Krümel vor und stellten uns dann so auf, dass er mit seinen Geburtstagsfreunden durch eine „Bärenhöhle“ wandern konnte.
Wieder in der Sitzecke angekommen, verriet uns Krümel, wie alt er geworden ist und seine Helfer durften vier Honigtropfen (Pompons) in den Honigtopf werfen. Danach stellten wir vier Bienenteelichter rundum den Honigtopf und suchten das Zahlensymbol „Vier“ aus der Zahlentasche. Als nächstes teilte Krümel Instrumente an die Kinder aus, sodass ordentlich gesungen werden konnte. Nach dem Geburtstagslied suchte sich ein Helfer einen Duft für den Honig aus der Duftschachel und schon ging ein herrlicher Waldbeerenduft im Sitzkreis herum.
Wer einen Wunsch für Krümel hatte, durfte diesen nennen und anschließend einen funkelnden Zauberstein in den Honigtopf werfen.
Dann war der Zauberhonig fertig und mit der Hilfe der Geburtstagsfreunde zauberten wir ein Geschenk aus dem Honigtopf.
Da staunten die Kinder ganz schön, als wir plötzlich ein volles Glas Honig aus dem Topf holten – Krümels Lieblingsnascherei. Und weil er sich so freute und auch die Kinder so hellauf begeistert waren, teilte Krümel sein Geschenk mit uns und wir verspeisten leckere Weckerl mit Butter und dem Geburtstagshonig zur anschließenden Jause.
Da hatten die Kinder nach dem Gratulieren wirklich einen riesengroßen (Wasch-) Bärenhunger!

HERBSTWANDERUNG ZUR SCHNECKENDISCO

 

An einem herbstlichen Tag im Oktober machen sich unsere Jüngsten auf zur „Schneckendisco“

Gut eingepackt im richtigen „Wandereroutfit“ starten wir zum in der Nähe gelegenen Ziel. Das Gehen in einer Reihe, sowie das Überqueren der Straße können die Kinder der grünen Gruppe gleich gut üben.

Sogar eine „gefährliche“, enge Brücke müssen wir bezwingen bevor wir uns zum großen Tisch setzen können. Nach so einer Bewegung im Freien schmeckt die liebevoll gerichtete Jause wunderbar und es macht gar nichts aus, dass die Kinder so eng beisammensitzen müssen.

Dann kommt die Überraschung, nachdem es keine Möglichkeit zum Eis kaufen gibt!

Die Mama von Simon und Sabine haben einen Kuchen für unsere Kinder gebacken – es gibt also volle Auswahlmöglichkeit! Danke an die Mama von Simon! Sie weiß genau, was uns schmeckt!

Recht viel Zeit zum Essen nehmen sich manche Kinder nicht, da sie sofort die Umgebung erkunden wollen und da gibt’s ja wirklich spannende Dinge! Das Plumpsklo und der desolate Steg dorthin gehören zum absoluten Highlight! Steine werden in den Bach geworfen, die steilen Hügeln „erklommen“ und ein Haus für die Schnecken gebaut. Leider ist die Zeit viel zu kurz und wir machen uns wieder auf den Weg in den Kindergarten.

Unsere Jüngsten haben wieder einmal bewiesen, wie tüchtig sie schon sind!!

Danke auch an die Mama von Finn, die uns wegen Personalmangels begleitet hat!

1/1

Tanzende Katzen

 

Weil sich die Kinder im Bewegungsraum so gerne in Katzen verwandelt haben, lernten wir kurzerhand das Sing- und Tanzlied „der Katzentatzentanz“ im Morgenkreis. Die Kinder waren sofort hellauf begeistert und von der ersten Sekunde an sehr aufmerksam und geschickt! Dabei ist der Ablauf des Liedes gar nicht so einfach – immerhin müssen sich die Kinder nicht nur ihre Rolle und ihren Einsatz merken, sondern auch was es dann als dieses Tier zu tun gibt.

Inzwischen singen wir das Lied tagtäglich im Morgenkreis und manchmal auch schon während des Vormittags – dann aber so richtig, nämlich mindestens drei oder fünf Mal. Und wenn die Gitarre einmal keine Zeit zum Begleiten hat am Vormittag, singen die Kinder das Lied einfach ohne Hilfe. Und das schaffen sie schon nach so kurzer Zeit völlig auswendig und fehlerfrei! Sogar im Garten und beim Bilderbücher ansehen kann man die tanzenden Katzen schon singen hören.

Projektbericht: „Katzen“

 

Was ist ein Projekt?

Projekte sollen sich im Kindergarten an den Interessen, Erfahrungen und Fragen der Kinder orientieren und von ihnen ausgehen. Sie entspringen stets aus der kindlichen Neugierde und Begeisterung für ein Thema und ermöglichen ein intensiveres und lebensnäheres Tun und Lernen, als z.B. bei einem vorgefertigten Thema seitens der Pädagogin.

Projektarbeit heißt: neugierig und offen sein – das gilt sowohl für die Kinder, als auch für Erwachsene und lässt sich nicht erzwingen.

Dazu braucht es die individuellen Fragen, Ideen, Impulse und die Selbstständigkeit der Kinder. Denn sie wollen aus erster Hand lernen, durch das eigene Tun und selbst aktiv und beteiligt sein. Anstatt vorgefertigter Angebote und Lösungen wird sich zusammen auf die Suche nach Antworten und Aktivitäten gemacht.

Was letztlich aus dem Interesse der Kinder geworden ist, könnt ihr im folgenden Artikel verfolgen:

 

 

Seit dem „Katzentatzentanz“ gibt es in der grünen Gruppe nur noch ein Thema: „Katzen“.
Und damit die Kinder sich auch in richtige Katzen verwandeln konnten, musste ein Katzenplatz her – das wurde zufällig bei der Jause besprochen und die Kinder wussten sofort, was sie alles brauchten: Katzenohren, einen Kratzbaum, Tücher, eine Decke und ein Nest zum Schlafen und Kuscheln.
Gesagt – getan! Nach der Jause begannen wir alle Sachen zusammenzusuchen, die die Kinder brauchten. Und weil wir leider kein Nest finden konnten, bauten wir kurzerhand ein richtiges Katzenhaus. Sonnenklar, dass das auch erst einmal bemalt werden musste. Zufälligerweise fanden wir auch ein tolles Material, aus dem wir ein großes Katzenklo bauen konnten.

Und dann konnte alles, was wir vorbereitet hatten, am nächsten Tag auch schon bespielt werden. Das war ein Spaß! Wir rüsteten unseren Katzenplatz sogar mit einer Maus und Bürsten zur Fellpflege aus. Auch ein Kratzbaum war schnell aus Teppichfleckerl gebaut.

Aber nicht nur in der Garderobe, sondern auch im Gruppenraum konnte man plötzlich überall Katzen vorfinden. Sabine fand tolle Puzzles mit Katzenmotiven und am Malplatz wurden aus Papptellern bunte Katzen gebastelt.


Auch im Morgenkreis gab es viel zu tun! Damit die Kinder im Freispiel gut spielen und richtige Experten werden konnten, musste wir so einiges über Katzen herausfinden. Wir betrachteten Bildkarten und Sachbücher und ich bat die Kinder, nach Möglichkeit etwas von zu Hause zum Anschauen mitzunehmen.

Voller Begeisterung brachten die Kinder sich ein, nahmen Dinge von zu Hause mit (Katzenfutter, Katzenspielzeug, Katzenkuscheltiere, Katzenstreu, …) und kleideten sich sogar dem Thema entsprechend, damit sie sich noch besser ihrem Rollenspiel widmen konnten.
An dieser Stelle auch ein Dankeschön an die Eltern, die uns Katzenfotos zugesendet haben. Diese haben wir ausgedruckt und daraus richtige Katzenbücher gestaltet, die die jeweiligen Kinder, wie das mitgebrachte Material, mehr als stolz im Morgenkreis präsentiert haben.

Inzwischen haben wir zum Thema außerdem schon geturnt, ein Gedicht gelernt, Bilderbücher bestellt und angesehen, Geschichten gehört und gemalt. Unseren Teppichfleckerlkratzbaum konnten wir sogar durch einen echten Kratzbaum austauschen!

Es ist im Moment also einiges los in der grünen Gruppe. Wir staunen immer wieder, wie begeisterungsfähig, aktiv und interessiert Kinder sein können und sind schon ganz gespannt, wie sich unser Projekt noch weiterentwickelt und mit welchen Ideen die Kinder noch auf uns warten.

© 2023 by Little Tots Preschool.

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