die grüne Gruppe

18 Forscher und Entdecker werden von Michaela, Sabine und Andrea betreut

Unsere Gruppennews:

Kindergartenstart in der grünen Gruppe

 

Das Kindergartenjahr hat begonnen und alle „alten Hasen“ und neue Kinder sind bereits in die Gruppe gestartet. Es haben sich schon erste, neue Freundschaften gebildet und neue Spielmöglichkeiten gefunden. Inzwischen haben sich auch die meisten neuen Kinder gut in der Gruppe eingelebt. Da kann das Spielen, Lernen und Entdecken schon richtig losgehen!

Erste Teppiche wurden bereits gewebt, große und kleine Puzzles gebaut, viele Tischspiele gespielt, gebastelt und gemalt und natürlich gesungen und Gemeinschaftsspiele gespielt. In diesem Jahr hat sich außerdem herausgestellt, dass sich bereits sehr fleißige Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen und verantwortungsvolle Puppeneltern in der Gruppe finden.


Ein besonderes Highlight ist obendrein, dass wir ab diesem Jahr die Möglichkeit haben, einen kleinen Garten nur für unsere Gruppe zu nutzen. Dieser schließt direkt an unsere Notfalltüre an, ist somit für uns Erwachsene gut ersichtlich und ermöglicht den Kindern zu jeder Zeit Bewegung und Spiel an der frischen Luft.
Da sind wir schon gespannt mit welchen Themen und Interessen die Kinder in diesem Jahr auf uns warten und was sich bei uns so alles tun wird.

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Ein Waschbär zieht bei uns ein

Wer hätte sich denken können, dass Waschbären so laut schnarchen?

Wir sicher nicht – deswegen hat es uns auch ordentlich erschreckt,

als plötzlich mitten im Morgenkreis ein so furchtbar lautes Schnarchen

zu hören war. Schnell fanden wir heraus, dass die Geräusche aus einem

Baumstamm kamen und dass dort tatsächlich ein waschechter

Waschbär drinnen schlief. Das war eine Aufregung!
Nachdem die Kinder es geschafft hatten, ihn aufzuwecken, stellte sich

„Krümel“ bei uns vor. Die Kinder klärten ihn schnell auf, dass er hier nicht

in einem Wald war, sondern im Kindergarten! Und weil es Krümel gleich auf

Anhieb so gut bei den Kindern gefiel, entschloss er sich ganz einfach, bei uns

in der Gruppe zu bleiben.

Die Kinder schlossen „Krümel“, den Waschbären, gleich ins Herz und so wurde die Handpuppe schnell Mittelpunkt unseres tagtäglichen Morgenkreises. So eine Handpuppe ist aber auch super lustig!

Vorranging, weil sie den Kindern auf einer spielerischen, kindlichen Ebene begegnet. Sie kann vor Begeisterung übersprudeln, ängstlich, nachdenklich, wütend oder traurig sein. Sie kann ein Freund sein, aber auch einmal streiten. Mit ihr kann man Begrüßungslieder lernen, tanzen oder einfach mal Quatsch machen.
Handpuppen dienen als Identifikationsmittel für die Kinder. Auch sie macht z.B. einmal Fehler oder kann etwas nicht auf Anhieb.

Übers Jahr lernt sie mit den Kindern mit oder vermittelt spielerisch neue Inhalte. So half uns Waschbär „Krümel“ beispielsweise schon das ein oder andere Mal beim Erlernen der Gruppenregeln, lernte mit den Kindern das richtige „Hand“-Vorhalten beim Niesen oder wie das Händewaschen und Zähneputzen richtig funktioniert. Dabei werden die Kinder aktiv ins Puppengeschehen miteinbezogen, sodass das Lernen von z.B. Regeln nicht tadelnd oder erzwungen geschieht, sondern auf eine liebevolle, lustvolle und natürliche Art und Weise durch das Spiel.

Da sind wir schon ganz neugierig, was wir alles gemeinsam mit Krümel Waschbär erleben!

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Ein Waschbär feiert Geburtstag
- Ablauf unserer Geburtstagsfeier

Damit der Ablauf für unsere Geburtstagsfeier schon einmal ein bisschen geübt werden kann und die Kinder wissen, was bei den „richtigen“ Feiern so passiert, feierten wir am 25.09. Waschbär Krümels vierten Geburtstag.

Vor allem für neue Kinder und Kinder, die schon in den folgenden Wochen feiern, dient eine solche spielerische Übung als Sicherheit. Sonnenklar, dass das eine große Aufregung war! So wurde schon Tage im Voraus gezählt, wie lange man noch schlafen muss und eifrig Geschenke gebastelt.

Am Tag der Feier gab es sogar einige Kinder, die sich extra schick herausgeputzt hatten!


Mit so viel Feierlaune konnte es dann am Freitag endlich losgehen. Zunächst weckten wir Krümel aus seinem Honigtraum und bereiteten in der Mitte der Sitzecke einen Honigtopf, gefüllt mit gelben Tüchern, für ihn vor. Nachdem er sich dann zwei Geburtstagsfreunde ausgesucht hatte, durfte er mit diesen Kindern vor der Türe warten. In der Zwischenzeit bereiteten wir den Geburtstagssessel für Krümel vor und stellten uns dann so auf, dass er mit seinen Geburtstagsfreunden durch eine „Bärenhöhle“ wandern konnte.
Wieder in der Sitzecke angekommen, verriet uns Krümel, wie alt er geworden ist und seine Helfer durften vier Honigtropfen (Pompons) in den Honigtopf werfen. Danach stellten wir vier Bienenteelichter rundum den Honigtopf und suchten das Zahlensymbol „Vier“ aus der Zahlentasche. Als nächstes teilte Krümel Instrumente an die Kinder aus, sodass ordentlich gesungen werden konnte. Nach dem Geburtstagslied suchte sich ein Helfer einen Duft für den Honig aus der Duftschachel und schon ging ein herrlicher Waldbeerenduft im Sitzkreis herum.
Wer einen Wunsch für Krümel hatte, durfte diesen nennen und anschließend einen funkelnden Zauberstein in den Honigtopf werfen.
Dann war der Zauberhonig fertig und mit der Hilfe der Geburtstagsfreunde zauberten wir ein Geschenk aus dem Honigtopf.
Da staunten die Kinder ganz schön, als wir plötzlich ein volles Glas Honig aus dem Topf holten – Krümels Lieblingsnascherei. Und weil er sich so freute und auch die Kinder so hellauf begeistert waren, teilte Krümel sein Geschenk mit uns und wir verspeisten leckere Weckerl mit Butter und dem Geburtstagshonig zur anschließenden Jause.
Da hatten die Kinder nach dem Gratulieren wirklich einen riesengroßen (Wasch-) Bärenhunger!

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HERBSTWANDERUNG ZUR SCHNECKENDISCO

 

An einem herbstlichen Tag im Oktober machen sich unsere Jüngsten auf zur „Schneckendisco“

Gut eingepackt im richtigen „Wandereroutfit“ starten wir zum in der Nähe gelegenen Ziel. Das Gehen in einer Reihe, sowie das Überqueren der Straße können die Kinder der grünen Gruppe gleich gut üben.

Sogar eine „gefährliche“, enge Brücke müssen wir bezwingen bevor wir uns zum großen Tisch setzen können. Nach so einer Bewegung im Freien schmeckt die liebevoll gerichtete Jause wunderbar und es macht gar nichts aus, dass die Kinder so eng beisammensitzen müssen.

Dann kommt die Überraschung, nachdem es keine Möglichkeit zum Eis kaufen gibt!

Die Mama von Simon und Sabine haben einen Kuchen für unsere Kinder gebacken – es gibt also volle Auswahlmöglichkeit! Danke an die Mama von Simon! Sie weiß genau, was uns schmeckt!

Recht viel Zeit zum Essen nehmen sich manche Kinder nicht, da sie sofort die Umgebung erkunden wollen und da gibt’s ja wirklich spannende Dinge! Das Plumpsklo und der desolate Steg dorthin gehören zum absoluten Highlight! Steine werden in den Bach geworfen, die steilen Hügeln „erklommen“ und ein Haus für die Schnecken gebaut. Leider ist die Zeit viel zu kurz und wir machen uns wieder auf den Weg in den Kindergarten.

Unsere Jüngsten haben wieder einmal bewiesen, wie tüchtig sie schon sind!!

Danke auch an die Mama von Finn, die uns wegen Personalmangels begleitet hat!

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Tanzende Katzen

 

Weil sich die Kinder im Bewegungsraum so gerne in Katzen verwandelt haben, lernten wir kurzerhand das Sing- und Tanzlied „der Katzentatzentanz“ im Morgenkreis. Die Kinder waren sofort hellauf begeistert und von der ersten Sekunde an sehr aufmerksam und geschickt! Dabei ist der Ablauf des Liedes gar nicht so einfach – immerhin müssen sich die Kinder nicht nur ihre Rolle und ihren Einsatz merken, sondern auch was es dann als dieses Tier zu tun gibt.

Inzwischen singen wir das Lied tagtäglich im Morgenkreis und manchmal auch schon während des Vormittags – dann aber so richtig, nämlich mindestens drei oder fünf Mal. Und wenn die Gitarre einmal keine Zeit zum Begleiten hat am Vormittag, singen die Kinder das Lied einfach ohne Hilfe. Und das schaffen sie schon nach so kurzer Zeit völlig auswendig und fehlerfrei! Sogar im Garten und beim Bilderbücher ansehen kann man die tanzenden Katzen schon singen hören.

Projektbericht: „Katzen“

 

Was ist ein Projekt?

Projekte sollen sich im Kindergarten an den Interessen, Erfahrungen und Fragen der Kinder orientieren und von ihnen ausgehen. Sie entspringen stets aus der kindlichen Neugierde und Begeisterung für ein Thema und ermöglichen ein intensiveres und lebensnäheres Tun und Lernen, als z.B. bei einem vorgefertigten Thema seitens der Pädagogin.

Projektarbeit heißt: neugierig und offen sein – das gilt sowohl für die Kinder, als auch für Erwachsene und lässt sich nicht erzwingen.

Dazu braucht es die individuellen Fragen, Ideen, Impulse und die Selbstständigkeit der Kinder. Denn sie wollen aus erster Hand lernen, durch das eigene Tun und selbst aktiv und beteiligt sein. Anstatt vorgefertigter Angebote und Lösungen wird sich zusammen auf die Suche nach Antworten und Aktivitäten gemacht.

Was letztlich aus dem Interesse der Kinder geworden ist, könnt ihr im folgenden Artikel verfolgen:

 

 

Seit dem „Katzentatzentanz“ gibt es in der grünen Gruppe nur noch ein Thema: „Katzen“.
Und damit die Kinder sich auch in richtige Katzen verwandeln konnten, musste ein Katzenplatz her – das wurde zufällig bei der Jause besprochen und die Kinder wussten sofort, was sie alles brauchten: Katzenohren, einen Kratzbaum, Tücher, eine Decke und ein Nest zum Schlafen und Kuscheln.
Gesagt – getan! Nach der Jause begannen wir alle Sachen zusammenzusuchen, die die Kinder brauchten. Und weil wir leider kein Nest finden konnten, bauten wir kurzerhand ein richtiges Katzenhaus. Sonnenklar, dass das auch erst einmal bemalt werden musste. Zufälligerweise fanden wir auch ein tolles Material, aus dem wir ein großes Katzenklo bauen konnten.

Und dann konnte alles, was wir vorbereitet hatten, am nächsten Tag auch schon bespielt werden. Das war ein Spaß! Wir rüsteten unseren Katzenplatz sogar mit einer Maus und Bürsten zur Fellpflege aus. Auch ein Kratzbaum war schnell aus Teppichfleckerl gebaut.

Aber nicht nur in der Garderobe, sondern auch im Gruppenraum konnte man plötzlich überall Katzen vorfinden. Sabine fand tolle Puzzles mit Katzenmotiven und am Malplatz wurden aus Papptellern bunte Katzen gebastelt.


Auch im Morgenkreis gab es viel zu tun! Damit die Kinder im Freispiel gut spielen und richtige Experten werden konnten, musste wir so einiges über Katzen herausfinden. Wir betrachteten Bildkarten und Sachbücher und ich bat die Kinder, nach Möglichkeit etwas von zu Hause zum Anschauen mitzunehmen.

Voller Begeisterung brachten die Kinder sich ein, nahmen Dinge von zu Hause mit (Katzenfutter, Katzenspielzeug, Katzenkuscheltiere, Katzenstreu, …) und kleideten sich sogar dem Thema entsprechend, damit sie sich noch besser ihrem Rollenspiel widmen konnten.
An dieser Stelle auch ein Dankeschön an die Eltern, die uns Katzenfotos zugesendet haben. Diese haben wir ausgedruckt und daraus richtige Katzenbücher gestaltet, die die jeweiligen Kinder, wie das mitgebrachte Material, mehr als stolz im Morgenkreis präsentiert haben.

Inzwischen haben wir zum Thema außerdem schon geturnt, ein Gedicht gelernt, Bilderbücher bestellt und angesehen, Geschichten gehört und gemalt. Unseren Teppichfleckerlkratzbaum konnten wir sogar durch einen echten Kratzbaum austauschen!

Es ist im Moment also einiges los in der grünen Gruppe. Wir staunen immer wieder, wie begeisterungsfähig, aktiv und interessiert Kinder sein können und sind schon ganz gespannt, wie sich unser Projekt noch weiterentwickelt und mit welchen Ideen die Kinder noch auf uns warten.

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„Zünd‘ die Kerzen an“ – Unsere tägliche Adventfeier

 

Besonders im Advent wollen wir im Morgenkreis Gemeinschaft, Stille und die Vorfreude auf Weihnachten spüren. Aus diesem Grund findet jeden Tag eine kleine Adventfeier im Morgenkreis statt, in der jedes Kind sich einmal als Adventkind erleben darf.
Dazu darf das Adventkind vom Vortag in ein Sackerl greifen und einen kleinen Zettel mit einem Namen darauf herausziehen. Das gezogene Kind darf nun unser neues Adventkind sein.
Zuerst zünden wir die Kerzen am Adventkranz an und singen nach einem kurzen Flötenspiel unser Lied „Zünd die Kerzen an“. Danach darf sich das Adventkind einen der Düfte aussuchen, die uns der Nikolaus geschenkt hat. Sind dann alle eingestimmt, finden in unserem Kreis viele Geschichten, Gedichte, Fingerspiele, Lieder und auch Tänze ihren Platz. Am Ende darf das Adventkind sich eine Waschbärtüte von unserem Adventkalender aussuchen und mit nach Hause nehmen.
Aber pssst – was sich darin befindet, ist ein Geheimnis.

So leise schleicht der Nikolaus...

 

Durch die aktuelle Corona-Situation konnten leider nur wenige Kinder den Kindergarten Anfang Dezember besuchen. Die Vorbereitungen für den Nikolaus, sowie unsere alljährliche Nikolausfeier mit den Kindern aus allen Gruppen im Bewegungsraum fielen daher heuer leider aus.
Dass für die Kinder der Nikolaus und auch der Krampus trotzdem ein großes Thema sind, konnte man am Montag nach dem Lockdown aber sofort erkennen! Ganz begeistert und aufgeregt erzählten fast alle Kinder schon am Morgen von Besuch des Nikolaus‘ zu Hause.
Natürlich hat der Nikolaus in diesem Jahr aber auch auf den Kindergarten nicht vergessen – trotz Corona. Beim täglichen Adventkreis konnten die Kinder durch eine Bildtheatergeschichte hören, wer dieser Nikolaus eigentlich war und wieso wir das Nikolausfest jedes Jahr aufs Neue feiern. Für einige Kinder war diese Geschichte noch neu, für andere wiederum eine willkommene Wiederholung zum Vertiefen.
Im Anschluss sprachen wir noch darüber, wie wichtig es ist, anderen zu helfen, als plötzlich ein leises Glockenklingeln ertönte. Da waren die Kinder sofort aus dem Häuschen – das konnte natürlich nur der Nikolaus sein!
Und tatsächlich! Der Nikolaus hatte sich zwar schnell und mucksmäuschenstill wieder aus dem Staub gemacht, aber vor der Türe befanden sich zwei prallgefüllte Körbe für die Kinder! Sogar Adventdüfte für unsere tägliche Adventfeier brachte er uns mit! Da war die Freude natürlich riesengroß.

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„Der Maulwurf und die Sterne"

Jede Nacht setzte sich der kleine Maulwurf auf seinen Lieblingsstein
und schaute in den Sternenhimmel. „Ich wünschte, ich könnte alle
Sterne dieser Welt besitzen“, flüsterte er…

Als er das tatsächlich schafft, merkt er aber, dass es gar nicht so
toll ist, alles alleine zu besitzen und dass Freunde viel mehr wert sind
als alle Sterne der Welt.

Mit dem Bilderbuch vom kleinen, einsamen Maulwurf beschäftigten wir uns vor kurzem in unseren täglichen Adventmorgenkreisen. Die Kinder schlossen den kleinen Maulwurf sofort ins Herz und bewiesen auf Anhieb, wie überaus vorsichtig sie ihn schon streicheln und tragen konnten.
Wie wichtig es ist, auf andere Rücksicht zu nehmen, konnten die Kinder in der Geschichte dann hautnah erleben. Und im anschließenden Gespräch fanden sich auch gleich Beispiele aus dem Alltag der Kinder. Sie erzählten, was sie selbst schon einmal geteilt haben und auch wie es einem geht, wenn man ausgeschlossen wird oder man mit niemandem teilt.

Im Kindergarten legen wir ein großes Augenmerk auf eine positive und kindgerechte Wertevermittlung. Denn Werte wie Respekt, Achtung, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Wertschätzung, (…) prägen unser ganzes Leben und gehen in der heutigen Gesellschaft schon viel zu oft verloren. Gehen Bildungsinhalte zu Hause und im Kindergarten Hand in Hand, können die Kinder authentisch und ideal unterstützt werden.

Denn ein Miteinander ist viel schöner als ein Ohneeinander.

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Unser Dezember-Martinsfest

 

Anfang November 2020 brach bei den Kindern in der grünen Gruppe das
Katzenfieber aus. Und weil wir kindzentriert arbeiten möchten und wegen
der Corona-Auflagen ohnehin keine Eltern einladen durften, verschoben
wir das Martinsfest einfach zu einem späteren Zeitpunkt.
Wie gut, dass die Themen „Teilen“ und „Licht und Dunkel“ auch hervor-
ragend zum Advent passen.
Nachdem wir uns ein paar Tage zuvor schon gut auf unser Fest
vorbereitet hatten, holten wir am 17.12.20 also unser Martinsfest mit großer
Begeisterung nach.

Um für eine ganz besondere Stimmung zu sorgen, wurde der Gruppenraum den ganzen Vormittag von der Frühe weg abgedunkelt und nur mit den Laternen der Kinder und kleinen LED-Lichtern erleuchtet. Da halfen die Kinder natürlich nur allzu gerne beim Lichterdekorieren.

Um halb 10 dann ging es endlich ab in den ebenfalls vorbereiteten Bewegungsraum. Dort halfen die Kinder gleich beim Entzünden der Kerzen am Adventkranz und beim Singen unseres Adventliedes. Dann gab es ein Bilderbuchkino vom hl. Martin, bei dem die Kinder mehr als aufmerksam und gespannt zuhörten. Anschließend tanzten wir unseren Laternentanz, den wir extra für unser Fest
eingeübt hatten. Am Schluss wanderten wir sogar noch ein paar Runden mit
unseren Laternen uns sangen dabei das Lied „Ich geh mit meiner Laterne“.

Nach so viel Feiern waren die Kinder natürlich bärenhungrig und so genossen
wir die Weckerl, die Paulina uns mitgebracht hatte, besonders. Danke!
Danke außerdem an Ava, die so lieb war, uns
einen Frischkäse mitzunehmen.

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Unsere Weihnachtsfeier 2020

 

Um auch im Kindergarten gemeinsam Weihnachten zu feiern, trafen wir uns am 23.12. im vorbereiteten Bewegungsraum. Dort entzündeten wir zuerst die Kerzen des Adventkranzes und sangen unser Adventlied „Zünd die Kerzen an“. Danach wurde die Jesuskerze entzündet, denn nun gab es eine ganz besondere Geschichte vom kleinen Hirten Simon für die Kinder. Da waren alle Ohren gespitzt und die auf Weihnachten aufgeregten Kinder ganz still und aufmerksam.
So wie auch Simon in der Geschichte teilten wir dann die Lichter aus, sodass es ganz hell im dunklen Raum wurde und wir die Wärme des Lichtes spüren konnten.
Abschließend jausneten wir an unserem großen Festtisch und genossen die mitgebrachten Kekse und den Tee, den uns das Christkind mit einem heimlichen Brief geschickt hatte.


Wir wünschen euch auch zu Hause so ein besinnliches Licht wie das von Simon, dem Hirtenjungen, und frohe und besinnliche Weihnachten.

Weihnachtsfeier (13)
Weihnachtsfeier (13)

Weihnachtsfeier (22)
Weihnachtsfeier (22)

Weihnachtsfeier (23)
Weihnachtsfeier (23)

Weihnachtsfeier (13)
Weihnachtsfeier (13)

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Ein Tag im Schnee

 

Um das schöne Wetter und den Schnee auszunutzen und weil in diesem Jahr wegen der aktuellen Umstände leider unser gemeinsamer Winteraktivtag ausfällt, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, unsere Rutschteller zu schnappen und zum großen Hügel auf der anderen Seite des Baches zu marschieren.
Die Kinder waren von dieser Idee hellauf begeistert, weil das Tellerrutschen allein in unserem Garten schon immer so lustig ist.
Wir begrüßten uns also schon um halb 9 Uhr im Morgenkreis, jausneten, packten uns dick und warm ein und schon konnte es losgehen.
Beim großen Hügel angekommen, zeigten die Kinder gleich einmal, wie mutig sie schon sind und rutschten schnurstracks von ganz oben den Hügel herab. Im Laufe der Zeit fanden die Kinder tolle Spielideen, z.B. in einem Zug zu rutschen oder sich am Bauch nachziehen zu lassen.
Für kalte Finger und durstige Mägen hatten wir auch einen warmen Tee eingepackt.
Am Ende des Tages waren wir ganz begeistert von den Kindern, wie ordentlich sie (trotz Rutschteller) in einer Reihe gehen konnten und mit wie viel Freude und Energie sie die Hügel hinauf- und hinuntergesaust sind.

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Aktuelles aus dem Morgenkreis

 

Der Morgenkreis ist ein fixer und überaus wichtiger Bestandteil unseres Kindergartenalltags. Er bietet unendliche Möglichkeiten zum Miteinander-in-Kontakt-treten, Spielen, Lernen, sich austauschen, Neues erfahren und hilft den Tagesablauf zu strukturieren. Wiederkehrende, tägliche Rituale sind deshalb so wichtig, weil sich die Kinder an ihnen orientieren und dadurch Sicherheit und Halt erfahren können.
Thematisch richtet sich der Inhalt des Morgenkreises stets nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder, sowie an aktuellen Ereignissen aus dem Jahreskreis und dem Alltag.

So ist es nicht verwunderlich, dass sich bei uns momentan alles ums Thema „Schnee“ dreht.
Wir begleiteten das kleine Reh aus einem Bilderbuch, wie es den Schnee entdeckte und den mutigen Wolf „Wido“, wie er mit der Hilfe der anderen Tiere seine Familie wiederfand.
Außerdem lernten die Kinder mit voller Begeisterung unser Schneemannlied und ein Gedicht, die ihr auf unserer Dropboxseite finden könnt.
Sogar ein neues Spiel zum Thema findet Platz in unserer Mitte, bei dem die Kinder sich auf die Suche nach den gestohlenen Schneemannknöpfen machen müssen – ganz schön kniffelig, wenn man sich so viele verschiedene Farben merken muss.

Bei uns ist also immer viel los und wir sind schon gespannt, was wir als Nächstes so alles machen.

"Ich bin ein Forscher"

 

An einem Vormittag überlegen sich zwei Kinder, dass sie gerne Erfinder sein
wollen. Am Malplatz diskutieren und planen sie und entschieden schließlich,
dass sie ein Experiment machen möchten. Weil wir nach dem Jausnen
immer hinausgehen, ist schnell beschlossen, dass es ein Schneeexperiment
werden soll. Wir befüllen Sprühflaschen mit Wasser und Lebensmittelfarbe
und schon wird draußen der Schnee gefärbt! Die Kinder entdecken, dass viel
Farbe den Schnee zum Schmelzen bringt und dass die Farbe dunkler wird, je
mehr man auf dieselbe Stelle sprüht. Auch dass es gar nicht so einfach ist,
den besprühten Schnee aufzuheben.
Auf das Schneefärben werden ganz viele Kinder aufmerksam und nun ist der
Forschergeist geweckt – und mehr Experimente gefordert.
Wie es mit unseren Forscherkindern weitergeht, könnt ihr in den folgenden
Artikeln lesen.

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Projektbericht: Wir entdecken Magnetismus

- Wie eine Forscherecke ihren Platz in der grünen Gruppe fand

 

Nachdem die Kinder sich als richtige Forscher erleben wollen und sich in der Gruppe so gerne mit den verschiedenen Magnetspielen beschäftigen, richten wir ein Magnetexperiment her:
In eine Box füllen wir Reis und geben unterschiedlichste Materialien hinein. Eine Feder, eine Murmel, eine Kugel aus Eisen, Schrauben, Pfeifenputzer, ein Geldstück und, und, und. Nun können die Kinder mithilfe eines großen Magneten selbstständig herausfinden, welche Gegenstände magnetisch sind und welche nicht. Auch in der Gruppe, in der Garderobe und sogar draußen werden mithilfe der Magnete Objekte gesucht, an denen die Magnete haften bleiben.
Schnell wird klar, dass die Kinder noch mehr Platz und Material zum Forschen und Experimentieren brauchen. Aus diesem Grund richten wir eine richtige Forscherecke bei uns in der Gruppe ein.
Dort finden sich nach und nach immer weitere Experimente zum Thema „Magnetismus“, die die Kinder zum eigenständigen Tun und Forschen einladen.
Auch im Morgenkreis beschäftigen wir uns mit dem Magnetthema, sammeln Fachwissen und lassen sogar eine Büroklammer fliegen! Die Regenbogenkinder sind bereits so wortgewandt und schlau, dass sie die Experimente sogar Krümel, unserer Handpuppe, erklären können. Auch geturnt haben wir bereits zum Thema – das war vielleicht ein Spaß!
Nun gibt es in der grünen Gruppe schon ganz viele Magnetexperten – da sind wir ganz gespannt, welche Experimente die Kinder noch erforschen werden und in welche Themenrichtung es uns als nächstes zieht!

Fotos und Videos aus unserem spannenden Alltag findet ihr wie immer auf unserer Dropboxseite!

Der Forscherausweis

- Vom Forscher zum Experten

 

Weil die Kinder bereits einiges an Fachwissen zum Thema „Magnetismus“ gesammelt haben und im Moment so begeisterte Forscher sind, bekommt jedes Kind, das möchte, einen eigenen Forscherausweis. Mit diesem Ausweis können die Kinder ihr erworbenes Wissen beweisen und dokumentieren. Und das geht so:
Zunächst wird der Ausweis mit dem Namen und einem Forscherfoto versehen. Wenn die Kinder an einem Experimentthema schon viel geübt und geforscht haben, können sie eine sogenannte Prüfung absolvieren und einen Expertenzettel erhalten, der dann zum Forscherausweis geheftet wird.
Weil wir so viele Schlaufüchse in der grünen Gruppe haben, ist es eigentlich wenig verwunderlich, dass auch schon einige Kinder die Magnetprüfung bestanden haben und damit von Forschern zu richtigen Experten geworden sind! Sonnenklar, dass die jeweiligen Kinder im Morgenkreis einen Riesenapplaus bekommen.

Durch den Forscherausweis können sich die Kinder als handlungsfähig und kompetent erleben. Sie können eigenständig Wissen erwerben und der Welt auf den Grund gehen.  Der Forscherausweis dient dabei als Beweis für ihr Wissen und vermittelt den Kindern ein Erfolgserlebnis, auf das sie sehr stolz sein können. So können sie außerdem an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein gewinnen und kindgerecht lernen, Herausforderungen zu bewältigen.
Wer z.B. die Magnetprüfung erfolgreich meistern möchte, muss zunächst alle Magnetexperimente durchführen und diese auch erklären können. Das ist gar nicht so einfach und fordert von den Kindern nicht nur explizites Fachwissen, Fachbegriffe und neue Wörter, sondern all das auch formulieren und erklären zu können.

Kein Wunder also, wie stolz wir auf unsere Kinder sind!

Achtung, ein Vulkan bricht aus!

 

Neulich wagten wir im Morgenkreis ein neues Experiment!
Damit sich die Kinder auch etwas darunter vorstellen und erstes Wissen
sammeln konnten, besprachen wir zuerst, was ein Vulkan überhaupt ist.
Wir fanden heraus, wo es überall Vulkane gibt, dass sie sehr gefährlich sein
können, was Lava ist und, und, und. Die Kinder waren sofort Feuer und Flamme
und so neugierig, dass unser kurzes Vorgespräch zu einem 30-minütigen
Wissensaustausch wurde. Die Fragen und Vermutungen der Kinder waren dabei
höchst interessant und kreativ und wir waren sehr beeindruckt, was das ein oder andere Kind bereits zum Thema wusste und erklären konnte.
Schließlich bauten wir unseren eigenen Vulkan – natürlich ein bisschen kleiner als das große Original. Dann besprachen wir die „Zutaten“ und gaben Backpulver und rote Lebensmittelfarbe in ein Glas und füllten Wasser, Spülmittel und Essig in einen Krug.
Den Krug leerten wir dann in das Glas und schon gab es einen richtigen Vulkanausbruch! Da waren die Augen der Kinder riesengroß!
Zum Schluss besprachen wir noch, wie der Vulkan so ausbrechen konnte und was das mit dem Essig und dem Backpulver zu tun hatte.

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Im Fasching ist es kunterbunt

 

Schon einige Zeit vor unserem Pyjama- und Faschingstag war der Fasching ein großes Thema bei uns in der Gruppe. Wir zählten bereits eine Woche vorher, wie lange man noch schlafen muss, übten einen lustigen Clowntanz ein und räumten kunterbunte Faschingsverkleidungen in die Puppenwohnung. Da gab es plötzlich jeden Tag in unserer Gruppe Füchse, Polizisten, Schmetterlinge, Zauberer und noch vieles mehr!

Dann war endlich der Pyjamatag da und man konnte gleich in der Früh merken, wie aufgeregt so manches Kind bereits war. Nachdem jedes Kind im Morgenkreis sein Kuscheltier vorgestellt hatte und wir die leckere Jause genossen hatten, ging es nämlich ab in ein richtiges Kino – und darauf freuten sich die Kinder schon lange! Mit Kinokarte und Popcorntüten ausgerüstet war das ein Riesenspaß und motivierte die Kinder im Anschluss selbst ein Theater (mit Handpuppen) vorzuführen.

Am nächsten Tag kamen dann alle kunterbunt verkleidet in den Kindergarten. Da musste man aber ganz genau schauen, um alle Kinder hinter ihrer Verkleidung zu erkennen.
Passend zu jeder Verkleidung gab es ein Ausmalbild und schon kurz darauf ging es ab in den großen Turnsaal in der Volksschule, wo fleißig geturnt und getanzt wurde.
Nachdem wir uns dann im Morgenkreis versammelt hatten und jedes Kind über den Laufsteg spaziert war, war es allerhöchste Jausenzeit. Wie gut, dass der Krapfenautomat außer Klopapierrollen und Kochlöffel auch richtige Krapfen ausspuckte!

So eine schöne Faschingszeit!

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Wie ein Dinosaurier uns im Morgenkreis besuchte

 

Wir sind im Dinofieber! Und das war so:
Ein Kind entdeckte zufällig die Dinosaurierfiguren im Materialraum und wollte gern damit in der Bauecke spielen. Wir holten also die Kiste herunter und schon waren auch alle anderen Kinder Feuer und Flamme. So entstanden blitzschnell ein „Dinoturm“ und ein „Dinowald“. So manches Kind glänzte auch schon mit erstem Fachwissen zum Thema „Dinosaurier“.
Weil die Kinder so begeistert waren, betrachteten wir im Morgenkreis ein Dinosaurier-Sachbuch und fanden unter anderem heraus, wie groß Dinosaurier vor langer, langer Zeit einmal gewesen waren. Mit einem acht Meter langem Wollfaden ließ sich das genau veranschaulichen!
Auch am nächsten Tag war das Dinosaurier-Thema immer noch brandaktuell, deswegen besuchte uns ein „richtiger“ Dinosaurier im Morgenkreis. Das war vielleicht eine Aufregung! Dagobert hieß er und er hatte sein Ei verloren. Sonnenklar, dass die Kinder ihm da gleich behilflich waren.
Danke an Maria, dass du uns deinen Dinosaurier so liebevoll vorgestellt hast!
Da sind wir künftig schon gespannt,  was die Forscher und Forscherinnen der grünen Gruppe noch so alles über Dinosaurier herausfinden werden!

 

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Experimente mit Öl und Wasser

 

Nachdem das Interesse an den Magnetexperimenten langsam abgeklungen war und ein paar Kinder Schüttspiele mit Öl und Wasser im Kasten entdeckten, und diese ganz toll fanden, bestrückten wir unseren Forschertisch mit allerhand neuen Sachen!
Öl, Wasser, Schüttspiele, Farben – das alles lud zum Experimentieren und Forschen ein. Die Kinder bemerkten gleich, dass sich Öl und Wasser sehr unterschiedlich angreifen und dass sich beide überhaupt nicht miteinander vermischen. So entstanden spannende Farbspiele in Gläsern, die die Kinder mehr als selbstständig und geschickt befüllten. Das erforderte einiges an Fingerspitzengefühl, Achtsamkeit und Selbstverantwortung.
Auch in den Morgenkreisen ließen wir uns von dem Öl und dem Wasser faszinieren. Da ist es ganz sonnenklar, dass einige Kinder die Öl-und-Wasser-Prüfung für ihren Forscherausweis mit Bravour bestanden haben!